Bürger sollen doch bei Bädern mitreden

Antrag in Rastede

05.06.2019 | NWZ, Frank Jacob | Rastede

Ursprünglich sollte die Arbeitsgruppe nur aus Ratsmitgliedern und Vertretern der Verwaltung bestehen. Jetzt will die CDU auch Vereine, Schulen und Bürger ins Boot holen.

Die CDU-Fraktion schlägt eine Erweiterung der Arbeitsgruppe Bäder um fachkundige Vertreter der Vereine und der Schulen, die die Rasteder Bäder nutzen, vor. Zudem sollten Bürger mittels einer Online-Umfrage beteiligt werden. Ihre Wünsche und Anregungen sollten der Arbeitsgruppe als Diskussionsgrundlage dienen. Einen entsprechenden Antrag hat CDU-Fraktionsvorsitzende Susanne Lamers am Mittwoch beim Bürgermeister eingereicht.

Die CDU reagiert damit auf die Kritik der Rasteder Bürger. Ursprünglich hatte der Verwaltungsausschuss nämlich einstimmig beschlossen, dass die Arbeitsgruppe nur aus Ratsmitgliedern und Vertretern der Verwaltung bestehen und zudem nichtöffentlich tagen soll. „Aus Fehlern lernt man“, sagte Susanne Lamers am Donnerstag auf Anfrage.

Bei Haustürgesprächen im Zuge des Bürgermeisterwahlkampfes sei die CDU vielfach auf die Bäder-Diskussion angesprochen worden. Dabei sei deutlich geworden, wie wichtig es den Bürgern ist, frühzeitig beteiligt zu werden, sagte Lamers. Für sie schließt der Antrag deshalb auch ein, dass die Arbeitsgruppe öffentlich tagen sollte.


>> Zum vollständigen Artikel <<