Für alle sichern.




Gestaltungsspielräume schaffen.

Ein ausgeglichener Haushalt ist die Grundlage meines finanzpolitischen Handelns. Mit Blick auf die nächsten Generationen muss es uns gelingen, die geforderte Eigenfinanzierungskraft zu erwirtschaften, um notwendige Investitionen tätigen und Kredite planmäßig tilgen zu können. So schaffen wir Gestaltungsspielräume für die Zukunft!
 
Mir ist dabei bewusst, dass wir die Gelder der Bürgerinnen und Bürger treuhänderisch einsetzen. In diesem Sinne ist auch die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung ein richtiger Schritt, der nun auf den Weg gebracht wurde. Mein Grundsatz lautet: Steuern und Gebühren so niedrig wie möglich zu halten. Schlanke Strukturen in der Verwaltung und eine strenge Ausgabenkontrolle sind mir wichtig – auch für Planungsbüros, die unsere Gemeinde beauftragt. 
 
Wir müssen die Waage halten zwischen einer gesunden Sparsamkeit und wichtigen Investitionen in unsere Zukunft. So werden wir unserer Verantwortung gerecht und meistern die aktuellen Herausforderungen.
 

Der regionalen Wirtschaft zuhören.

Die Gemeinde muss ein verlässlicher Partner für den Handel und die Unternehmen in Rastede sein. Hier werden Arbeits- und Ausbildungsplätze direkt vor unserer Haustür geschaffen, von denen viele Familien leben. 
 
Bürgermeister und Wirtschaftsförderung müssen ihr Ohr kontinuierlich bei den Gewerbetreibenden haben, um schnell agieren zu können und Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Betriebe zu schaffen. Wir sollten deshalb langfristig nach geeigneten Industrie- und Gewerbeflächen schauen und diese behutsam entwickeln. 
 
Gemeinsam mit dem Handels- und Gewerbeverein, der Residenzort Rastede GmbH, der Rasteder Kaufmannschaft und den Immobilienbesitzern gilt es die Zukunft der Oldenburger Straße als attraktive Einkaufsmeile und Mittelpunkt unserer Gemeinde zu diskutieren. Ein „Runder Tisch“ soll negative Entwicklungen, wie wir sie andernorts beobachten können, vermeiden. 
 
Unsere Gemeinde liegt in direkter Nähe zu den Hochschulstandorten Oldenburg, Elsfleth und Wilhelmshaven. Innovative Gründer und Start-ups müssen in Rastede exzellente Rahmenbedingungen finden, um sich mit ihren Ideen bei uns niederzulassen. So sorgen wir dafür, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt und sichern unsere Zukunft!
 
 
Unsere Dörfer lebendig halten.

Nicht zuletzt durch die Landarzt-Diskussion in Hahn-Lehmden ist deutlich geworden, vor welchen Herausforderungen unsere Dörfer stehen. Das Leben auf dem Land muss attraktiv bleiben und dafür werde ich die passenden Rahmenbedingungen schaffen. 
 
Neben einer guten Nahversorgung gilt es, weitere „weiche“ Standortfaktoren wie Kindertagesstätten, Seniorenangebote und Schulstandorte auszubauen und zu sichern. Schnelles Internet, die Unterstützung und Erhaltung unserer Ortsfeuerwehren und der dörflichen Vereinsstruktur sind ebenso wichtige Bausteine für zukunftsfähige Dörfer wie der Anschub neuer Mobilitätskonzepte und der Ausbau unseres Bürgerbusnetzes. Hinzu kommt die Ermöglichung einer kleinteiligen baulichen Entwicklung durch Außenbereichssatzungen, damit die „Kinder unserer Dörfer“ dort, wo Sie herkommen, auch als Erwachsene bleiben können.
 
„Unser Rastede 2030“ sichert die Zukunft für alle in der Gemeinde – von jung bis alt, im Ortskern und in unseren Bauerschaften.


Umwelt und Klima schützen.

Gemeinsam mit unseren Landwirten, den Naturschutzverbänden, der Jägerschaft, den Imkern und Fischern werden wir unsere Park- und Moorlandschaft schützen. Dabei gehen wir verantwortungsvoll mit den vorhandenen Resourcen um. Unter dem Motto „Rastede blüht auf“ werden Blühstreifen angelegt, um das Insekten- und Bienensterben aufzuhalten.
Damit sich noch mehr Rasteder für Natur- und Klimaschutz einsetzen, müssen weitere E-Ladesäulen an öffentlichen Parkplätzen forciert, der ÖPNV verbessert, unsere Radwege ausgebaut und Kooperationsmodelle zur freiwilligen Energieeinsparung, beispielsweise mit unseren Schulen, umgesetzt werden.
 
Konsequent fortsetzen werde ich die energetische Sanierung kommunaler Infrastruktur. Das kürzlich vorgestellte Ergebnis des European Energy Award ist für mich Ausrufezeichen und Ansporn zugleich, denn die Gemeinde hat im Bereich Umwelt- und Klimaschutz eine Vorbildfunktion.
 
Bei der Entwicklung des gemeinsamen Leitbildes „Unser Rastede 2030“ müssen klare Umwelt- und Klimaschutzziele definiert werden. Das erste Elektro-Auto der Gemeindeverwaltung kann hier nur ein Anfang sein – ich möchte auch E-Bikes für das Gemeindepersonal anschaffen und alternative Antriebe für unsere Fahrzeuge prüfen. 
 

 
Zukunft. Auf den Punkt gebracht. 
  • Steuern und Gebühren für die Bürger so niedrig wie möglich halten.
  • Strenge Ausgabenkontrolle, auch bei Planungsbüros.
  • Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Betriebe schaffen, Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern. 
  • „Runder Tisch“ zur Zukunft der Oldenburger Straße.
  • Innovative Gründer und Start-ups für Rastede begeistern.
  • Dörfer durch Infrastruktur lebendig halten, bauliche Entwicklung ermöglichen.
  • Neue Mobilitätskonzepte und den Bürgerbus fördern.
  • Vorbildfunktion der Gemeinde im Klima- und Umweltschutz leben, einen bewussten Umgang mit vorhandenen Ressourcen pflegen.
  • Blühstreifen auf gemeindeeigenen Flächen anlegen.
  • Energetische Sanierung öffentlicher Gebäude fortsetzen.
  • E-Bikes und Fahrzeuge mit klimafreundlichen Antrieben für die Gemeinde.